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      <titleStmt>
        <title type="main">Digitale Spiele als Quelle</title>
        <author>
          <persName>
            <forename>Peter</forename>
            <surname>Färberböck</surname>
          </persName>
        </author>
        <author>
          <persName>
            <forename>Florian</forename>
            <surname>Nieser</surname>
          </persName>
        </author>
        <respStmt>
          <resp>Projektleitung</resp>
          <persName>
            <forename>Helmut W.</forename>
            <surname>Klug</surname>
          </persName>
        </respStmt>
        <respStmt>
          <resp>Datenmodellierung</resp>
          <persName>
            <forename>Selina</forename>
            <surname>Galka</surname>
          </persName>
        </respStmt>
        <respStmt>
          <resp>Datenmodellierung</resp>
          <persName>
            <forename>Elisabeth</forename>
            <surname>Steiner</surname>
          </persName>
        </respStmt>
        <funder>Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft </funder>
      </titleStmt>
      <publicationStmt>
        <publisher>
          <orgName corresp="https://informationsmodellierung.uni-graz.at" ref="http://d-nb.info/gnd/1137284463">Zentrum für
                  Informationsmodellierung - Austrian Centre for Digital Humanities,
                  Karl-Franzens-Universität Graz</orgName>
          <country>Austria</country>
        </publisher>
        <authority>
          <orgName corresp="https://informationsmodellierung.uni-graz.at" ref="http://d-nb.info/gnd/1137284463">Zentrum für
                  Informationsmodellierung - Austrian Centre for Digital Humanities,
                  Karl-Franzens-Universität Graz</orgName>
          <country>Austria</country>
        </authority>
        <distributor>
          <orgName ref="https://gams.uni-graz.at">GAMS - Geisteswissenschaftliches Asset
                  Management System</orgName>
        </distributor>
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          <licence target="https://creativecommons.org/licenses/by-nc/4.0">Creative Commons
                  BY-NC 4.0</licence>
        </availability>
        <date when="2024">2024</date>
        <pubPlace>Graz</pubPlace>
        <idno type="PID">o:konde.246</idno>
      </publicationStmt>
      <seriesStmt>
        <title ref="http://gams.uni-graz.at/konde">KONDE Weißbuch</title>
        <respStmt>
          <resp>Projektleitung</resp>
          <persName>
            <forename>Helmut W.</forename>
            <surname>Klug</surname>
          </persName>
        </respStmt>
      </seriesStmt>
      <sourceDesc>
        <bibl>
          <title>Weißbuchartikel: Digitale Spiele als Quelle</title>
          <author>Peter Färberböck</author>
          <author>Florian Nieser</author>
          <publisher>
                    Herausgegeben von Helmut W. Klug unter Mitarbeit von Selina Galka und Susanne Höfer
                </publisher>
          <date>2024</date>
          <country>Austria</country>
        </bibl>
      </sourceDesc>
    </fileDesc>
    <encodingDesc>
      <projectDesc>
        <ab>
          <ref target="context:konde" type="context">KONDE Weißbuch</ref>
        </ab>
        <p>Im KONDE-Projekt, das aus Hochschulraumstrukturmitteln finanziert wird, beschäftigten
               sich sieben universitäre Partner und drei weitere Einrichtungen aus unterschiedlichen
               Blickwinkeln mit theoretischen und praktischen Aspekten der Digitalen Edition. Ein
               Outcome des Projektes stellt das Weißbuch dar, welches über 200 Artikel zum Thema
               Digitale Edition umfasst. Die behandelten Themenkomplexe reichen dabei über Digitale
               Editionswissenschaft im Allgemeinen, Annotation und Modellierung, Interfaces,
               Archivierung und Metadaten bis hin zu rechtlichen Aspekten.</p>
      </projectDesc>
    </encodingDesc>
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      <langUsage>
        <language ident="de">Deutsch</language>
      </langUsage>
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    <body>
      <div>
        <head>Digitale Spiele als Quelle</head>
        <div>
          <head>Färberböck, Peter; peter.faerberboeck@plus.ac.at / Nieser, Florian;
                  florian.nieser@uni-heidelberg.de</head>
          <p>
            <ref target="/o:konde.244" type="internal">Digitale Spiele</ref> sind zum
                  Forschungsgegenstand avanciert und das vor allem aufgrund ihrer
                  Selbstreferentialität als digitales Medium. Sie haben Eingang gefunden in aktuelle
                  gesellschaftliche Diskurse mit Fragen nach einer Erinnerungskultur <bibl>(Brandt/Huberts/Uzunoğlu 2020;</bibl>
            <bibl>Pfister 2022;</bibl>
            <bibl>Günther/Parzer 2023)</bibl> mithilfe des Mediums oder dessen Alterität, aber auch mit
                  hintergründigen Fragen zur Entstehung, Produktion und Vermarktung dieser digitalen
                  Medien. Zudem sind narrative Inhalte, Raumanordnungen, historische Settings und
                  Inszenierungen von oftmals kulturell spezifisch gezeichneten Figuren Gegenstand
                  geschichts- und literaturwissenschaftlicher Analysen. Trotz eines stetig
                  wachsenden Forschungsinteresses am Medium selbst und dessen Bezug zu historischen
                  Thematiken, ihrer gesellschaftlichen Kontextualisierung und narrativer
                  Erzähltechniken, ist die Frage nach einer Behandlung von digitalen Spielen als
                  zitierfähige Quelle nicht geklärt. Weder gibt es derzeit einen verbindlichen
                  Standard noch gibt es einen geordneten und repräsentativen Quellenkatalog, der als
                  Basis für eine derartige Zitation dienen kann. Diesen Missstand beklagte schon
                  2016 das “Manifest des Arbeitskreises Geschichtswissenschaft und Digitale Spiele”,
                  das für die Geschichtswissenschaft Vorschläge einbrachte und mittlerweile auch in
                  Überarbeitung ist <bibl>(AKGWDS 2016)</bibl>. An der Situation hat sich seither
                  nichts geändert.</p>
          <p>Das wird auch von der allgemeinen Vielfältigkeit disziplinärer Zugänge deutlich
                  herausfordernder, da über die genannten Disziplinen hinaus digitale Spiele
                  Gegenstand medienwissenschaftlicher, psychologischer wie auch pädagogischer
                  Forschung sind, die teilweise mit eigenen methodischen Zugängen und Datenstandards
                  arbeiten. Das führt aktuell in Übereinstimmung mit der disziplinären Vielfalt zu
                  einem Nebeneinander unterschiedlicher Herangehensweisen und einer generellen
                  Uneinheitlichkeit des Informationszugangs zu basalen Informationen zum Medium
                  selbst.</p>

          <p>Erste Vorhaben in die Richtung einer Etablierung von digitalen Spielen als
                  zitationsfähige Quellen auf der Basis repräsentativer und auch wissenschaftlich
                  fundierter Katalogisierung ist die themenorientierte ‘Datenbank: Games und
                  Erinnerungskultur’ der Stiftung Digitale Spielkultur <bibl>(Huberts et al.
                     2022)</bibl> sowie ein interdisziplinäres Gemeinschaftsprojekt der
                  zeithistorisch orientierten ‘Historische DACH-Spieledatenkbank’ <bibl>(Pfister et
                     al. 2023)</bibl>. Es wird dabei auch das Anliegen verfolgt, die jeweils
                  zugehörigen Metadaten <ref target="/o:konde.112" type="internal">Wikidata</ref>
                  zuzuführen und damit auch im Sinne der
                     Prinzipien von <ref target="/o:konde.8" type="internal">Linked Open Data</ref> zu einer ersten Form an Standardisierung
                  notwendiger Metadaten zur Zitation und Nachvollziehbarkeit zu gelangen. Zudem
                  sollen neben aktuellen vor allem qualitative Analysen über die Bereitstellung
                  solcher Datenbanken auch quantitative Analysen möglich werden. Allerdings befinden
                  sich sämtliche Katalogisierungsprojekte derzeit im Work-in-Progress, was auf das
                  erst in jüngerer Zeit gewachsene Bewusstsein um digitale Spiele als
                  interdisziplinäre und transmediale Forschungsgegenstände zurückzuführen ist. </p>
          <p>Zeitgleich sind die genannten Projekte den <ref target="/o:konde.262" type="internal">
              <hi rend="italic">Open Science</hi>
            </ref> verpflichtet und arbeiten in ständigem
                  Austausch mit der Forschungscommunity zur Etablierung eines Datenstandards und
                  daran anknüpfend eines gültigen Zitationsstandards. Bereits das Projekt der
                  DACH-Datenbank zeigt exemplarisch die Herausforderungen einer erschöpfenden
                  Aufarbeitung aufgrund qualitativ sehr variabler Dokumentationslagen und
                  Entwicklungshistorien auf. Der ständige Austausch mit der Forschungscommunity ist
                  daher ein wesentlicher Bestandteil der Forschungsarbeit bis hin zur Etablierung
                  eines Status von digitalen Spielen als Quellen zur gesellschaftlich-kulturellen
                  Analyse digitaler Erzähl- und Inszenierungsstrategien.</p>
          <div type="literature">
            <listBibl>
              <biblStruct corresp="http://zotero.org/groups/1332658/items/WRCARU44" type="blogPost" xml:id="Winnerling2016">
                <monogr>
                  <title level="m">
                              Geschichtswissenschaft und Digitale Spiele: Ein Manifest (Version 1.1)
                           </title>
                  <title type="short">Geschichtswissenschaft und Digitale Spiele</title>
                  <author>
                    <forename>Tobias</forename>
                    <surname>Winnerling</surname>
                  </author>
                  <imprint>
                    <date>2016</date>
                    <note type="accessed">2023-06-24T09:33:46Z</note>
                    <note type="url">https://gespielt.hypotheses.org/manifest_v1-1</note>
                  </imprint>
                </monogr>
              </biblStruct>
              <biblStruct corresp="http://zotero.org/groups/1332658/items/HGJYHIKJ" type="book" xml:id="Brandt2020">
                <monogr>
                  <title level="m">Handbuch Erinnern mit Games.</title>
                  <editor>
                    <forename>Mona</forename>
                    <surname>Brandt</surname>
                  </editor>
                  <editor>
                    <forename>Christian</forename>
                    <surname>Huberts</surname>
                  </editor>
                  <editor>
                    <forename>Çiğdem</forename>
                    <surname>Uzunoğlu</surname>
                  </editor>
                  <imprint>
                    <pubPlace>Berlin</pubPlace>
                    <publisher>Stiftung Digitale Spielkultur</publisher>
                    <date>2020</date>
                    <note type="accessed">2023-09-14</note>
                    <note type="url">
                                 https://www.stiftung-digitale-spielekultur.de/app/uploads/2020/08/SDK_Erinnern-mit-Games_bfrei.pdf
                              </note>
                  </imprint>
                </monogr>
              </biblStruct>
              <biblStruct corresp="http://zotero.org/groups/1332658/items/8GGNQVAI" type="bookSection" xml:id="Günther2023">
                <analytic>
                  <title level="a">
                              Spuren auf Papier. Spielerisches Erinnern an vergessene Opfer des Nationalsozialismus
                           </title>
                  <author>
                    <forename>Christian</forename>
                    <surname>Günther</surname>
                  </author>
                  <author>
                    <forename>Robert</forename>
                    <surname>Parzer</surname>   
               </author>
                </analytic>
                <monogr>
                  <title level="m">
                              Politiken des (digitalen) Spiels. Transdisziplinäre Perspektiven
                           </title>
                  <idno type="ISBN">978-3-8394-6790-9</idno>
                  <editor>
                    <forename>Arno</forename>
                    <surname>Görgen</surname>
                  </editor>
                  <editor>
                    <forename>Tobias</forename>
                    <surname>Unterhuber</surname>
                  </editor>
                  <edition>1</edition>
                  <imprint>
                    <pubPlace>Bielefeld</pubPlace>
                    <biblScope unit="page">9 Ebook-Seiten (keine Seitenzahlangaben vorhanden)</biblScope>
                    <publisher>transcript</publisher>
                    <date>2023</date>
                  </imprint>
                </monogr>
                <series>
                  <title level="s">(Game Studies)</title>
                </series>
              </biblStruct>
              <biblStruct corresp="http://zotero.org/groups/1332658/items/59RPI2YY" type="blogPost" xml:id="zoteroItem_59RPI2YY">
                <monogr>
                  <title level="m">Datenbank: Games und Erinnerungskultur</title>
                  <title type="short">Datenbank</title>
                  <imprint>
                    <date></date>
                    <note type="accessed">2023-06-24T09:38:54Z</note>
                    <note type="url">
                                 https://www.stiftung-digitale-spielekultur.de/games-erinnerungskultur/
                              </note>
                  </imprint>
                </monogr>
              </biblStruct>
              <biblStruct corresp="http://zotero.org/groups/1332658/items/PTF3KTDV" type="blogPost" xml:id="Pfister2022">
                <monogr>
                  <title level="m">
                              On the potentials of digital games for remembrance cultures I: Some Preliminary thoughts
                           </title>
                  <title type="short">
                              On the potentials of digital games for remembrance cultures I
                           </title>
                  <author>
                    <forename>Eugen</forename>
                    <surname>Pfister</surname>
                  </author>
                  <imprint>
                    <date>2022</date>
                    <note type="accessed">2023-06-24T09:42:41Z</note>
                    <note type="url">https://gespielt.hypotheses.org/4629</note>
                  </imprint>
                </monogr>
              </biblStruct>
              <biblStruct corresp="http://zotero.org/groups/1332658/items/FCVPUH88" type="blogPost">
                <monogr>
                  <title level="m">
                              On the potentials of digital games for remembrance cultures II: A Brief History of the Second World War in Digital Games
                           </title>
                  <title type="short">
                              On the potentials of digital games for remembrance cultures II
                           </title>
                  <author>
                    <forename>Eugen</forename>
                    <surname>Pfister</surname>
                  </author>
                  <imprint>
                    <date>2022</date>
                    <note type="accessed">2023-06-24T09:43:42Z</note>
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